Freitag, 3. Juli 2015

Sommer-Fun-Täschli



Zeit für draussen sein, baden gehen, am See liegen, sich von der Sonne 
wärmen und im Wasser treiben lassen, einfach geniessen…
Dafür sind bei mir noch einige kleine Begleiter von der Nähma gehüpft!


Aus lustigen farbigen Schwimmflügeli habe ich Flügelitäschli genäht.
Diese Täschli standen schon seit einiger Zeit auf meiner To-Do-Liste…
Da ich nicht von Morgens bis Spätabends in der Badi liegen kann und will,
habe ich endlich einen Punkt auf der Liste abgearbeitet.


Meine Kinder sind schon eine ganze Weile aus dem Flügeli-Alter heraus.
Weshalb ich mir neue Schwimmhilfen gekauft habe und diese dann zu Täschli 
verarbeitet habe. Bei der grossen Auswahl heutzutage ist sicher für jedes
Kinderherz ein passendes Flügeli dabei und das Anziehen wird nicht mehr so
zum Kraftakt und zur täglichen Überzeugungsarbeit.
Ich für meinen Teil konnte mich nicht entscheiden und habe deshalb gleich
eine Kleinserie umgesetzt *grins*


Diese bunten Täschli erfüllen zudem gleich eine Vielzahl von Pluspunkten…
Sie sind Wasserabweisend, feucht abwaschbar, wer will darf das Täschli auch
aufblasen, zudem tarnen sie sich in der Baditasche als vermeitliches Flügeli bestens
und dank dem Taschenbaumler und dem lustigen Enten-Glöcklein lassen sie
sich problemlos zwischen Buch, Sonnencrème und Snack wiederfinden.
Und das Wichtigste, so ein Täschli macht einfach gute Laune!!!

            funny-sunny

Wer lieber draussen bleiben will und nicht vom Pool oder See wegkommt,
der darf gerne in meinem Shop das passende Täschli aussuchen… click

Dienstag, 30. Juni 2015

Summertime = Shirttime

Endlich ist er da, der Sommer!
Und mit ihm auch die wärmeren, die sehr warmen und zuweilen sogar heissen Tage,
welche unweigerlich ein Problem zu Tage fördern, das vorallem Töchtermütter
mit aller Kraft erwischt ;-) Nie, aber auch wirklich nie, ist im Teenie-Kleiderschrank
das richtige T-Shirt vorhanden! Kennt ihr, oder… eben!


Aus oben beschriebenem Grund, habe ich mich tatsächlich zum Erstenmal
an ein selbstgenähtes T-Shirt gewagt…
Stoff auswählen, passendes Schnittmuster suchen, zuschneiden,
nähen, anprobieren. Eigentlich gar nicht so eine Hexerei, sollte man meinen.
Das Tochterkind war gleich zufrieden… aber die "perfektionistische" Schneiderin,
hat natürlich wieder etwas auszusetzen, tztztzzzz!


Wisst ihr, was das Schlimmste daran ist?
Dass mir nicht schon beim Nähen des Tops aufgefallen ist, dass sich ein Fehlerlein 
eingeschlichen hat. Ehrlich, ich habe es erst am lebenden Modell erkannt…
Aber da war es schon zu spät!
Aber, hey, Nobody is perfect oder so… allen voran ich nicht!
Ihr, als geübte Profinäherinnen und Stoffexpertinnen, erkennt den Schönheitsfehler
natürlich auf den ersten Blick, gell?!
Tja, sowas passiert dann halt, wenn man beim Zuschneiden möglichst Platzsparend
und "zunderobsi" den Stoff faltet. Das Vorderteil ist noch tiptop, nämlich der Fadenlauf
von unten nach oben, aber das Rückenteil, ups, dort ist es plötzlich umgekehrt…
Nun ja, wenigstens die Richtung stimmt ;-)))


Aber eben, es fällt beinahe nicht auf, nur ich musste es natürlich gleich sehen…
Macht aber nichts, denn das rosa Top wird trotz des kleinen Makels gerne getragen
und ist auch super sommerlich leicht! Nochmal Glück gehabt *grins*

Apropos, rosa… Seid ihr letztens auch beinahe von eurem Velo gefallen,
als ihr während eurer sonntäglichen Velotour auf der gegenüberliegenden Wiese
quietsch rosa farbene Siloballen liegen gesehen habt?!


Im Normalfall sind diese Futtervorräte für im Winter im allgemeinen grün verpackt.
Bei mir in der Umgebung sehe ich aber immer öfter die hübschen rosanen herumliegen.
Deshalb habe ich mich mal schlau gemacht. Wie die Farbe eigentlich beinahe vermuten lässt,
handelt es sich um ein Spendenprojekt an die Brustkrebsforschung.
Der schwedische Hersteller dieser Verpackungsfolie hat diese Aktion aufgegriffen,
ursprünglich stammt die Idee aus Neuseeland, und spendet pro verkaufte Rolle Plastikfolie 
einen Beitrag an eine internationale Krebsvorsorgeorganisation, in der Schweiz 
an die "Pink Ribbon"-Stiftung.
BRAVO, das finde ich eine gelungene Aktion!!!

sommerliche Grüsse

Stoff: das atelier, hier
Schnittmuster: tolles Freebook, von hier

Dienstag, 23. Juni 2015

Buchtipp im Juni...

Nur einen Horizont entfernt
von Lori Nelson Spielman


Klappentext
Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir können um 
jene Menschen kämpfen, die wir am meisten lieben.
Mit zittrigen Fingern öffnet die TV-Moderatorin Hannah Farr einen Brief. Der Absender ist 
eine ehemalige Schulfreundin, die sie jahrelang gemoppt hat. Die Frau bittet sie nun um Vergebung.
Dem Brief beigelegt sind zwei kleine, runde Steine und eine Anleitung. Einen Stein soll sie als 
Zeichen dafür zurücksenden, dass sie ihrer früheren Klassenkameradin vergibt. Den anderen soll 
sie an jemanden schicken, den sie selbst um Verzeihung bitten möchte.
Hannah weiss sofort, wer das sein könnte: ihre Mutter. Aber soll sie wirklich zurück zu den
schmerzhaften Ereignissen von damals und die Auseinandersetzung mit dem Menschen suchen, 
der sie am besten kennt? Denn Hannah hat etwas getan, was das Leben ihrer Mutter 
für immer verändert hat…


Nachdem ich bereits das erste Buch von Lori Nelson Spielman "Morgen kommt ein neuer Himmel"
gelesen habe und dabei kaum aus den Händen legen konnte, wusste ich, dass ich den zweiten Roman
dieser Autorin ebenfalls lesen muss. Und was soll ich sagen, auf die Gefahr hin, dass nicht alle 
meiner Meinung sein werden… Ich fand das zweite Buch besser!
Wir haben nicht alle das Glück oder die Aufgabe uns ein Erbe zu verdienen…
Aber bestimmt hat jeder von uns, ob absichtlich oder nicht, irgendwann in seinem Leben jemanden
verletzt. Sei es durch eine ernsthafte Lüge, eine kleine Notlüge, durch Ungerechtheit, durch falsches
Verhalten oder vielleicht sogar ganz bewusst und gemein einen Mitmenschen verletzt.
In dem zweiten Roman "Nur einen Horizont entfernt" geht es um Verzeihung und damit 
auch um Vergebung. Die ganze Geschichte mit den Versöhungssteinen könnte jederzeit so 
geschehen. Vielleicht ist es endlich an der Zeit, sich zu entschuldigen. Aber bedenkt euch vorher, 
was eine Entschuldigung alles für Auswirkungen haben kann… Was, wenn der Mitmensch,
die Entschuldigung nicht annehmen will oder kann? Was, wenn der Freund gar nichts 
von einer Lüge bemerkt hat, und jetzt alles bisher Gewesene hinterfragt?
Die Romanheldin hat viele Fragen und Tatsachen zu verarbeiten, sich mit Konsequenzen
abzufinden und sich mit ihrer eigenen Wahrheit auseinander zu setzen.

Ich habe mit Hannah mitgefiebert, mich manchmal über sie geärgert und mit ihr gelitten…
Ein kurzweiliges Buch und doch hat es mich immer wieder zu eigenen Gedanken angeregt.
So soll ein gutes Buch sein, finde ich und kann es deshalb getrost weiterempfehlen.

             Herzlichst

Mittwoch, 10. Juni 2015

Neue Handy-Hüllen

Damit das Handy meines Vaters optimal geschützt in die Ferien reisen kann,
habe ich ihm ein passendes Etui genäht.
Nun ja, er hat natürlich nicht gleich vier Handys…
Aber wie das halt so ist, haben sich im meinem Fundus etliche Webbänder
befunden, welche auch endlich irgendwo auf ihren Verwendungszweck gehofft haben.


Und so kam es, dass zusätzlich noch vier weitere Handy-Hüllen entstanden sind.
Frau kann sich zuweilen kaum für eine Variante entscheiden ;-)))
In der Zwischenzeit sind, bereits drei Etuis wieder bei mir ausgezogen 
und erfüllen hoffentlich ihren Zweck bei neuen Besitzern.


Die Fisch sind in der Zwischenzeit in Spanien unterwegs und 
das türkisfarben Etui wartet auf die neue Besitzerin, während sich mein
Göttergatte das dunkelblaue Maritime geschnappt hat.
Ihr seht, die Filzhüllen sind begehrt… Ehrlich gesagt, habe ich mein Handy
seit je auch in einer Filzhülle und es hat darin sogar schon Stürze überlebt.


Die Handy-Hüllen sind wirklich einfach zu machen,
und mit etwas Übung lässt sich die Grösse jedem beliebigen Handy anpassen.
Ich verwende die dickeren Filzplatten von ca. 3-4 mm, damit haben
sie einen tollen Griff und schützen den kostbaren Inhalt auch zuverlässig.
Der Auszug mit Gurtband ist sehr praktisch und das Handy muss nicht mühsam
aus dem Filz herumgefummelt werden.
Vielleicht erinnert ihr euch, ich habe hier, hier und hier auch
schon andere Varianten dieser praktischen Hülle gezeigt.

Herzlichst


Anleitung: simas Paradies, abgeändert nach eigenen Bedürfnissen
Webbänder: Fundus
Filzplatten: hier oder hier

Mittwoch, 20. Mai 2015

Homemade Meringues

Es gibt Sachen, Spezialitäten oder besondere Traditionen,
an welche ich mich kaum herantraue...
Meistens ist doch das bekannte Original einfach das Beste, oder?
Auf meiner TO-DO-Liste stehen unter anderem Meringues,
seitdem ich um Halloween herum lustige Gespenster und dann um die Advents-
und Weihnachtszeit kleine Tannenbäume zum Knuspern im Web entdeckt habe.
Jetzt mit meiner neuen Wundermaschine, konnte ich es also wagen und die weitherum 
bekannte Spezialität aus dem Berner Oberland selbst versuchen zu machen.


Ich wollte meiner Mutter ein spezielles Geschenk zum Muttertag schenken.
Als ich dann bei Kleefalter gesehen habe, wie toll ihre Meringues geworden sind,
habe ich mich endlich, endlich auch getraut.
Das Rezept schlummert ja schon lange in meiner Mappe und da
es an Zutaten eigentlich nichts weiter braucht, als Eiweiss und Zucker,
konnte ich auch gleich loslegen.


Ich habe das Rezept von hier verwendet. Aber allerdings ein paar Tropfen
pinke Lebensmittelfarbe und einen Esslöffel Erdbeerguss in die Masse gearbeitet.
Mmmh, schon das Probieren war ein Genuss....
Nach dem Backen habe ich das Gefühl gehabt, dass die Meringuesherzli noch ziemlich
klebrig waren, deshalb habe ich sie länger (ca. 2 Std.) im Ofen gelassen.
Nach dem Abkühlen auf dem Gitter habe ich sie gleich in ein Glas gepackt und
mit dem Deckel verschlossen. 


Zum Verschenken ein Tortenpapierli und ein hübsches
farblich passendes Webband darum - et voilà!
Ich hoffe, die Herzli waren noch knusprig bis sie gegessen wurden...
Probiert es doch mal aus, es sieht schwieriger aus als es ist.
Hier werdet ihr vermutlich noch die eine oder andere Kreation davon sehen...

herzlichst